Wer von uns geht nicht gerne ins Kino? Auf großer Leinwand gemeinsam Filme anzuschauen ist so beliebt, dass es aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist!

Gleichzeitig ist das Stichwort Klimawandel in aller Munde. Diskussionen um die Notwendigkeit und Möglichkeiten, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken, füllen Medien und politische Wahlprogramme. Längst haben wir akzeptiert, dass neben der Wirtschaft auch jeder Einzelne zur Senkung des CO2-Ausstoßes beitragen kann und muss. Mit dem Projekt ‚Fahrradkino‘ sollen die Themenbereiche Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit Alltag und Freizeit verknüpft und auf unterhaltsame Art und Weise für jeden erfahrbar gemacht werden.

Wie funktioniert das Fahrrad-Kino?

Mit einem Rad erzeugt ein durchschnittlicher Radelnder 60 Watt für ca. 5 Minuten. Möchte man Strom für eine Kinoveranstaltung erzeugen, bedarf es ca. 500-600 Watt und man muss mit zehn Fahrrädern rechnen. NahaufnahmeDie Last ist auf allen Rädern gleich verteilt. Steigt ein Fahrradfahrender ab, erhöht sich kurzfristig der Tretwiederstand für die anderen Räder. Zugleich ist es wichtig, dass nicht alle Radelnden zur gleichen Zeit wechseln, da sonst konsequenterweise keiner Strom mehr produziert werden würde. Zu der Anlage gehören u.a. Rollentrainer mit Lichtmaschine (für die Fahrräder) und ein Spannungsumwandler, der den erzeugten Gleich- in Wechselstrom umwandelt. An dessen Ende befindet sich eine handelsübliche Steckdose an der man den Stromabnehmer anschließen kann.

Ausleihe der Fahrrad-Kinoanlage

Wendet euch bitte an den Postkult e.V. in Halle (Saale) oder schreibt eine E-Mail an fahrradkinoausleihe@yahoo.com!FahrradkinoCCA2012_Flyer_Front